Das Gästebuch gehört zur Geschichte virtueller Museumsrundgänge und zum gemeinsamen Interesse an Puppenhäusern und Miniaturen.
Eine alte, schöne Sitte
Das Gästebuch gehört zur Kultur des Besuchens wie der Rundgang selbst. In ihm verdichten sich die vielen Stimmen, die eine Sammlung über die Jahre begleiten: die Sammlerin, die ein ähnliches Haus besitzt; der Großvater, der sich an die Puppenstube seiner Schwester erinnert; das Kind, das zum ersten Mal eine Nürnberger Küche sieht. So wird aus dem stillen Betrachten ein geteiltes Erlebnis.
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Eine Kulturgeschichte des Grußes
Das Gästebuch ist eine erstaunlich alte Einrichtung. Schon in Kurhäusern, Klöstern und auf Berggipfeln lagen einst Bücher aus, in die Reisende ihren Namen und ein Wort eintrugen. Aus dieser Sitte ist das Gästebuch des Internets hervorgegangen, das die gleiche schöne Aufgabe erfüllt: Es macht die vielen einzelnen Besuche sichtbar und verbindet Menschen, die einander nie begegnen werden, über ein gemeinsames Interesse.
Erinnerungen an kleine Welten
Ein bestimmtes Haus, eine Küche oder eine Puppenstube kann persönliche Erinnerungen wecken. Diese Verbindung zwischen Objektgeschichte und Alltagserfahrung gehört zum besonderen Reiz der Sammlung.