Das virtuelle Puppenhausmuseum
Viktorianisches Puppenhaus mit offener Front und vollständig eingerichteten Zimmern

Das virtuelle Puppenhausmuseum

Puppenhäuser

Das Herz der Sammlung schlägt in den Puppenhäusern selbst. Rund zwanzig namentlich geführte Häuser bilden einen kleinen Straßenzug quer durch die Epochen und Baustile – vom ländlichen Cottage bis zur vornehmen Stadtvilla. Jedes Haus ist ein in sich geschlossenes Kunstwerk mit eigener Fassade, eigenem Grundriss und einer vollständig eingerichteten Innenwelt.

Eine kleine Straße durch die Zeit

Manche Häuser tragen englische Namen, andere deutsche oder französische – ein Spiegel der Herkunft ihrer Vorbilder. Zu den Häusern der Sammlung zählen unter anderem:

Vollständig eingerichtet

Was diese Häuser von bloßen Modellen unterscheidet, ist die Vollständigkeit ihrer Einrichtung. Hinter den Fassaden warten Salons mit Tapeten und Teppichen, Küchen mit winzigem Kupfergeschirr, Schlafzimmer mit Himmelbetten und Kinderstuben mit eigenem Spielzeug. Wo möglich, stammen Möbel und Zubehör aus der Entstehungszeit des jeweiligen Hauses; fehlende Stücke wurden im passenden Stil ergänzt.

Häuser mit Charakter

Jedes Haus erzählt eine eigene Geschichte. Das eine ist von bürgerlicher Sparsamkeit geprägt, das andere von großbürgerlichem Prunk; hier regiert die Ordnung eines Herrenhauses, dort die warme Unordnung eines belebten Familienhauses. Zusammen ergeben sie ein lebendiges Bild des Wohnens zwischen 1850 und 1940. Die repräsentativsten Stücke stellen wir gesondert unter Prunkhäuser vor, während die intimen Innenräume im Bereich Puppenstuben versammelt sind. Dass Puppenhäuser weltweit als Kulturgut gesammelt werden, zeigt unter anderem das National Museum of Play.